Kaffee-Treffen 2017

Wie beim Stammtisch besprochen, ändern wir im neuen Jahr die Termine für unser Kaffee-Treffen.

Wir wollen uns jetzt alle zwei Monate, mittwochs um 15 Uhr im Cafe Schulze (Asperg) treffen – erstmals am 25.01.2017, dann am 22.03.2017, 24.05.2017, 26.07.2017, 27.09.2017 und 29.11.2017.

Wir werden auf die Termine jeweils in den „Asperger Nachrichten“ hinweisen und freuen uns besonders auf ein fröhliches Beisammensein mit Freunden, die nicht mehr regelmäßig an unseren Aktivitäten teilnehmen können.

Der Vorstand

Bericht von der 5-tägigen Wanderfahrt ins Donautal

24 Mitglieder unserer Ortsgruppe Asperg machten sich am 29.05.2016 auf zur Wanderfahrt ins Donautal unter dem Motto: „Das Ränzle geschnürt, den Stock in der Hand, erwand‘re dir dein Schwabenland. Denn willst du ferne Lande versteh‘n, mußt du erst die Heimat beseh‘n.“

Unser Ziel war Sigmaringen, der Premiumweg „wilde Täler, fürstliche Höhen“. Der Kutschenweg führte uns zur Fürstenhöhe, mit möglichem Blick auf den Säntis. Vorbei an blühender Elsbeere, Orchideen (Waldvögelein, Salomonsiegel) und Sommerwurz, entlang an Blumenwiesen voll mit Margeriten, Glockenblumen, Wiesensalbei, Wiesenbocksbart, Skabiose, Taglichtnelken uvm. Waldmeister zeigte sich flächig am Waldesrand. Auch Mairitterling (Pilz) war zu finden.

Unser Weg führte uns durchs felsige Uschental, vorbei am Rappenfelsen zur Schmeie zur Bettelküche (Ort, an dem fahrendes Volk sich vor den Siedlungen kontrolliert aufhalten konnte) durch das Gewann Wolfegert (wildes Gelände, das urbar gemacht wurde), vorbei an der Riester-Linde weiter nach Storzingen.

Leider regnete es, und etwas durchnässt fuhren wir zu unserem Hotel Traube in der Stadtmitte von Sigmaringen, am Marktplatz und neben dem Rathaus gelegen. Nach dem Abendessen saßen wir in geselliger Runde zusammen.

 

Am Montag machten wir uns auf dem Kloster-Felsenweg (12 km und 550 Höhenmeter) im Naturpark Obere Donau zum ersten Anstieg auf den Amalienfelsen im Bereich der fürstlichen Anlagen des Klosters Inzighofen. Wir wanderten durch eine Lindenallee mit schönem Blick auf Laiz und eine herrliche Aussicht von einem Felsvorsprung auf die Donau. Durch die Klosteranlage von Inzighofen führte der Wanderweg über die Teufelsbrücke zum Känzele mit Panoramablick übers Wiesental auf die gegenüberliegende Donauseite. Eine romantische Naturbegegnung, wie in den Landschaftsgärten des 18./19. Jahrhunderts gewollt, besonders beim Sonnenuntergang. Weiter ging‘s zu den Inzighofer Grotten, die uns zu einer Chorprobe animierten. Wir streiften den Schwäbischen-Alb-Südrandweg HW 2. Im Verlauf des Weges passierten wir die Ruine Gebrochen Gutenstein (von hier konnte man einen eindrucksvollen Blick ins Donautal mit den bekannten Felswänden werfen). Wir stiegen auf wurzeldurchzogenen Waldwegen bergab ins Schmeietal am Fluss entlang bis zum Zigeunerfelsen (in früheren Zeiten ein Felsenschutzdach und Lagerplatz für Jäger und Sammler, an dem prähistorische Ausgrabungen gemacht wurden). Auf felsigem und mit Sturmholz gepflastertem Weg erreichten wir den „erratischen Block“ (ein monolithischer Irrläufer mitten im Wald, den ein Gletscher vor Urzeiten aus Österreich hierher getragen hat).

Dann stiegen wir auf zum „gespaltenen Felsen“, ein weiteres spektakuläres Aussichtsplätzchen, hoch oben über der Donau. Der Fels sieht tatsächlich so aus, als hätte ihn eine mythische Riesenaxt zerteilt. Danach ging es wieder bergab zum Parkplatz. Trittsicherheit war auch hier gefragt.

In der Hofkonditorei in Sigmaringen belohnten wir uns mit Eiscafé, Hohenzollerntorte und Kaffeespezialitäten.

Diese Tour war anstrengend, aber sie hat sich gelohnt. Mit Gesang und Gitarrenklängen ging der Tag zu Ende.

 

Am Dienstag hatten wir eine Führung im Sigmaringer Schloß. Seit der erstmaligen Erwähnung der Burg im Jahr 1077 entwickelte sich die Festung hoch über der Donau zum stattlichen Residenzschloss. Verschiedenste Stilepochen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Von der Flussseite gesehen wirkt die Anlage imposant und uneinnehmbar. Der Stadt Sigmaringen hingegen zeigt sie ihre prunkvoll-harmonische Seite. Somit ist es der ideale Sitz für eine der bedeutendsten Adelsfamilien der europäischen Geschichte: den Hohenzollern. Dem wohl prominentesten Bewohner des Schlosses, Fürst Karl Anton, gelang es im 19. Jahrhundert, das Geschlecht mit den verschiedensten Königshäusern zu verbinden. Die prachtvollen Residenz- und Prunksäle sind mit den original historischen Möbeln, Gobelins, kostbaren Uhren, Miniaturen und Porzellan ausgestattet. Die prächtige Ausstattung, mit denen sich die Fürstinnen, Fürsten und Adlige umgaben, ist zu bewundern. In der großen Waffenhalle dokumentieren weit über 3000 Exponate die Entwicklung der Waffentechnik vom 14. bis ins 20. Jahrhundert. Schutz- und Trutzwaffen gehören ebenso zu den Exponaten wie die Rüstungen, Angriffs-, Handfeuer- und Verteidigungswaffen. In der Hubertushalle erwartete uns eine umfangreich Sammlung mit Jagdtrophäen aus den verschiedensten Regionen Europas.

Unser Wanderführer hatte für den frühen Nachmittag einen weniger anspruchsvollen Weg durchs Lauchertal ausgesucht. Der Wettergott war uns hold, und so konnten wir in leichter Wanderkleidung von Sigmaringendorf entlang der Lauchert und durchs Nonnenhölzle nach Sigmaringen wandern.

Nach dem Abendessen gab uns Marta Gehringer einen interessanten Einblick in die Biografie von Cornelia Goethe, Christophine Schiller, Anna Maria Mozart (genannt Nannerl) – Schwestern berühmter Männer „Im Schatten des Bruders“.

 

Wildromantisch durch das Gutenstein-Thiergarter-Felsenlabyrinth verläuft der Premiumwanderweg „Donaufelsengarten“. Wir starteten in Gutenstein und wanderten durch blumenübersäte Wiesen, immer die imposanten Donaufelsen vor Augen, vorbei am St. Georgsfelsen und der St. Georgskapelle, weiter nach Thiergarten und den Hammer Piraten. Ziel war der Rabenfelsen, dessen imposante Felswände das Landschaftsbild bisher bestimmten. Nach schweißtreibenden Anstiegen auf teilweise Gebirgspfaden wurden wir mit einem herrlichen Blick auf Gutenstein, die Höhen dahinter und über das Donautal belohnt. Der Teufelslochfelsen bot ebenfalls eine tolle Rundschau. Wir waren froh und stolz, dass wir die Tour heil und unbeschadet überstanden haben.

 

Alles hat einmal ein Ende, und so nahmen wir am Donnerstag Abschied von Sigmaringen.

Eine kleinere Wanderung durch das Tal der Schmeie, die durch die starken Regenfälle bis an den Rand gefüllt war und uns teilweise nasse Füße bescherte, führte uns durch das Gebiet der Hohenzollerischen Landesbahn auf die Albhochfläche. Wir konnten wieder seltene Pflanzenarten in Wald und Flur entdecken. In Stetten am kalten Markt stärkten wir uns noch für die Heimfahrt.

Voll von Eindrücken und wohlbehalten sind alle wieder zu Hause angekommen. Wir danken unseren Wanderführern für die gute Vorbereitung und Leitung und hoffen sehr auf weitere Wanderfahrten im nächsten Jahr.

Jahreshauptversammlung 2016

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Asperg im Schwäbischen Albverein e.V. fand am 02.03.2016 im Landgasthof Lamm statt. Erfreulich viele Mitglieder folgten der Einladung. Nach der Begrüßung und dem Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden folgten die Berichte der Rechnerin und Rechnungsprüferin sowie der Fachwarte.

  • Erfreulicherweise hat sich die Mitgliederzahl auf 71 erhöht.
  • Wir boten 2015 insgesamt 24 Wanderungen an.
  • 493 Teilnehmer nahmen insgesamt daran teil, 53 mehr als im Vorjahr.
  • Die durchschnittliche Wandergruppe zählte 25 Teilnehmer.
  • Unser Kulturprogramm fand reges Interesse, und der monatliche Stammtisch war stets gut besucht.

Albrecht Gemmrich bat um die Entlastung des Gremiums. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Auch dieses Jahr durften wir Jubilare ehren:

  • Rolf Lichtenberger (50 Jahre Mitgliedschaft)
  • Werner Schmidt (50 Jahre Mitgliedschaft)
  • Horst Lossgott (40 Jahre Mitgliedschaft)
  • Margot Fraundorf (25 Jahre Mitgliedschaft)

Urkunde und Ehrennadel des Hauptvereins sowie ein Präsent überreichten Maria Springborn und Viktor Scheu.

Heitere Vorträge von Otto Braun, Sigrid Scheu und Gerda Klenk sorgten für eine lockere Stimmung beim anschließenden geselligen Beisammensein.

Der Vorstand

SAV OG Asperg - Jubilarehrung 2016

Gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Kuchen

Liebe Mitglieder und Freunde des SAV!

Bei Kaffee und Kuchen wollen wir uns einmal im Vierteljahr zu einem gemütlichen Zusammensein im Cafe Schulze treffen. Erstmals am Freitag, 01.04.2016, um 15 Uhr und dann jeweils am 1. Freitag des neuen Quartals.

Im Wochenblatt laden wir dazu jeweils gesondert ein.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und ein Wiedersehen in froher Runde.

Der Vorstand

Das neue Jahresprogramm 2016 liegt vor

Das neue Jahresprogramm liegt nun vor und bietet neben Senioren-Tageswanderungen auch eine 5-tägige Wanderung sowie einige Kulturprogramme.

Die Seniorenwanderungen finden immer am 2. Mittwoch im Monat statt (Näheres in den Asperger Nachrichten und im Internet).

Begonnen haben wir am Sonntag, 24.01.2016, mit einer Halbtageswanderung von Asperg über Tamm zum Rotenacker Wald und weiter nach Bissingen.
Im Februar wandern wir von Heimerdingen über Gebersheim nach Leonberg, im März zum Frühlingsanfang auf den Fildern. Die Schwäbische Alb lockt uns im April und im September. Es folgen das Remstal, das Strudelbachtal, das Unterland und der Stromberg. Die 5-tägige Wanderfahrt ins Donautal mit Standquartier in Sigmaringen rundet das Wanderjahr ab.

Im Rahmen unseres Kulturprogramms besuchen wir im Februar den SWR, im Juni die Fa. Olymp-Hemden und im Oktober das Polizeimuseum.

Am 1. Mittwoch im Monat lädt der Stammtisch zum gemütlichen Beisammensein ein.

Die genauen und weiteren Veranstaltungen stehen in unserem Programmheft, das wir Ihnen gerne zusenden (Bezug über Maria Springborn, Tel.: 07141/ 36351). Sie finden es auch in der Bücherei Asperg, bei Schreibwaren Wolf (Asperg), bei Getränke Müller (Asperg) und im Internet.

Die näheren Beschreibungen der Veranstaltungen werden immer in den Asperger Nachrichten und im Internet veröffentlicht.

Wir freuen uns auf Gäste.

Der Vorstand